Inseldenken in der EU-Landnutzungspolitik überwinden

Der System Transformation Hub stärkt ganzheitliche Entscheidungsprozesse.

In Europa wurde der Druck auf die Landnutzung durch konkurrierende Bedarfe der Energie-, Land-, Forstwirtschaft, der Stadtentwicklung und anderen Sektoren in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Trotzdem werden politische Entscheidungen zur Landnutzung auf EU-Ebene immernoch selten ressortübergreifend getroffen. Im Gegenteil: Inseldenken gefährdet Klima- und Biodiversitätsziele sowie gesellschaftliches Wohlergehen und ökonomische Wettbewerbsfähigkeit.

Unser Partner, der Systems Transformation Hub (STH)*, ein strategischer Zusammenschluss von fünf führenden internationalen Think Tanks, Transformationsbegleitern und Innovationsagenturen, setzt sich für ganzheitliche Entscheidungsprozesse in der EU-Landnutzungspolitik und anderen wichtigen Politikfeldern ein.

In der von uns unterstützten Pilotphase lässt STH wissenschaftliche Erkenntnisse über die konkurrierenden Auswirkungen von politischen Entscheidungsoptionen in der Landnutzungsfrage in Dialogformate mit EU-Entscheidungsträger:innen einfließen. Damit wird Inseldenken überwunden und es werden unterschiedliche Perspektiven in wichtige politische Entscheidungen besser integriert. Die Ergebnisse dieser ersten Phase sollen die EU-Bioökonomie-Strategie und in die nächste Reformphase der Gemeinsamen Agrarpolitik GAP /CAP (Anfang 2026) nachhaltig beeinflussen.

* Dem System Transformation Hub gehören das Metabolic Institute, das World Resources Institute, der Club of Rome, Climate KIC und Systemiq an.

Eckdaten:

- Dauer:Q3/2025 – Q1/2026

- Ort: EU

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A picture showing a field with hills in the background
Bild:
Adele Payman, Unsplash

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