Für ein System, das stärkt, bevor es behandelt.

Die Mental Health Alliance arbeitet auf ein gestuftes Modell von Gesundheitsförderung, Prävention und Versorgung im Aufwachsen hin.

Als bundesweiter, parteiübergreifender, praxisorientierter und lernender Zusammenschluss aus Wissenschaft, Versorgung, Verwaltung und Zivilgesellschaft arbeitet die Mental Health Alliance an Ansätzen für vernetzte und niedrigschwellige Prävention, Unterstützung und Versorgung junger Menschen. Sie adressiert damit die Herausforderung, dass gute Ansätze heute oft in Silos und Bereichszuständigkeiten gedacht und umgesetzt sind. Für langfristigen strukturellen Wandel müssen sie besser zusammen wirken.

Es gilt, gute Praxis sichtbar zu machen, Erfahrungen zu systematisieren und sie in übertragbare Modelle für zukunftsfähige Unterstützungssysteme zu übersetzen, damit junge Menschen gesund aufwachsen und ihr mentales Wohlbefinden gestärkt wird.

Langfristige Vision ist eine Gesellschaft, in der mentales Wohlbefinden („Wellbeing“) und Aufblühen („Thriving“) die Norm sind: Kinder, Jugendliche und Erwachsene machen positive Beziehungserfahrungen und haben Zugang zu Unterstützung und Strukturen, die psychische Gesundheit früh, niedrigschwellig und wirksam fördern. Psychische Gesundheit wird als Teil gesellschaftlichen Fortschritts verstanden (“Mental Health in AllPolicies”). Bis zur nächsten Legislatur 2029 steht im Fokus, ein gestuft wirkendes Modell zu entwerfen, das Gesundheitsförderung, Prävention, Frühintervention und Versorgung in allen Lebenswelten verankert, Angebote und Finanzierungsströme besser verzahnt, und mentale Gesundheit als gesamtgesellschaftliches Gut ansieht. Das erfordert ein Umdenken: Von der Defizitlogik („Krankheit behandeln“) hin zur Ressourcenlogik („Gesundheit fördern und erhalten“).

Eckdaten:

* Laufzeit: 2025-2026

* Ort:Bundesweit

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Bild:
Melissa Askew, Unsplash

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